Home   |   Projekte   |   VideoFutura   |   Projekte 3. Runde


 VideoFutura. Das Apple Computer Videoprojekt

Die Projekte der dritten Runde

Am 18. November 2005 traf sich in den Räumen der Stiftung Partner für Schule NRW die Jury um die Schulen auszuwählen, denen die Apple Computer GmbH kostenlos die für die Filmproduktion benötigte Hard- und Software stellt. Anfang Dezember werden die Projektschulen ausgestattet und erste Einführungstrainings durchgeführt.

Die Projekte der dritten Runde


Christian-Morgenstern-Schule, Oberhausen

"Gute Mädchen kommen in den Himmel, Coole kommen überall hin."

Das Projekt soll zum einen zeigen, dass die Medien Handy, TV und PC nicht länger einzig und alleine der Männerdomäne unterliegen. Des Weiteren soll herausgestellt werden, dass technisch versiertere Mädchen bei den Jungen extrem angesagt sind. Ebenso soll aber in unserem Beitrag der starke Einfluss der einzelnen Medien kritisch durchleuchtet werden. Es soll aufgezeigt werden, dass diejenigen Jugendlichen, die nicht so firm in der Handhabung und Nutzung der jeweiligen Medien sind, schnell zum Gespött ihrer Mitschüler werden können.
Dieses Projekt würde mit den Schülerinnen und Schülern der Video-AG (7 Mädchen, 2 Jungen) und je nach Bedarf einzelnen \"Gast-Schülern\" durchgeführt werden. Da die Video-AG fest in den Stundenplan verankert ist, ist somit auch schon ein Rahmen für die Durchführung gegeben.



Kämpenschule Witten

"i - Handy, total normal?"

Das Handy war lange Zeit unter den Schülerinnen und Schülern der Kämpenschule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, ein Statussymbol. Es wurde offen gezeigt, auch wenn es funktionsuntüchtig war. Als Funktion wurde nur die Möglichkeit des telefonieren genutzt. In der letzten Zeit ist es für viele immer mehr auch zum Entertainmentcenter geworden. Mit ihren neuen Nutzungsgewohnheiten sollen sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projektes auseinandersetzen und diese mit Hilfe eines Filmes nach innen und außen Dokumentieren. Es soll dabei nicht um die Verherrlichung der Errungenschaften der Technik gehen, sondern um den Einfluss des Handys auf die Persönlichkeit und um die Kritische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten.
Durch das Projekt soll zum einen dargestellt werden wie normal für viele Schülerinnen und Schüler der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung der Umgang mit den Multimediafähigkeiten von Handys geworden ist. Dabei wird das besondere Augenmerk auf die Verknüpfung von Persönlichkeit und Medieninhalten gelegt. Den Schülerinnen und Schülern soll dabei ihr emotionaler Zugang zur Technik bewusster werden. Aber nicht nur die Nutzungsmöglichkeiten, sondern auch Grenzen und Risiken des Handys werden thematisiert.



Förderschule für geistige Entwicklung Redwitzstraße, Köln

"Red-Tivi: Wir machen Fernsehen!"

Während Berichte über Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Lebensbereiche in verschiedenen Medienformen selbstverständlich geworden sind, sind Berichte von ihnen dies noch lange nicht. Die Schüler verbringen einen großen Teil ihrer Freizeit mit Neuen Medien, vorwiegend mit Fernsehen; sie sind aber auch geprägt durch den Umgang mit Handys und PCs. Es erscheint uns nahe liegend, die Schüler nicht nur passiv konsumieren zu lassen, sondern ihnen die Möglichkeit zur aktiven Gestaltung einer eigenen Produktion anzubieten. Hieraus entstand die Idee, eine eigene Fernsehsendung vergleichbar einer multimedialen Schülerzeitung zu gestalten, bei der die Schüler ihre Nachrichten, Reportagen, Interviews und Hintergrundberichte produzieren und präsentieren.
Übergeordnetes Ziel bei  Redwitz-Tivi ist es, die Schülerinnen und Schüler in Gruppen (entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten und Neigungen) und mit einem unterschiedlichem Grad an Hilfestellung dazu zu befähigen, Ereignisse aus dem Leben und Lernen in ihrer Klasse bzw. Schule (und außerschulischen Lernorten) in multimedialer Form (von Beiträgen zu Ereignissen aus dem Schulleben) zu dokumentieren, aufzubereiten und als Nachrichtensendung zu produzieren und präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler wählen die Ereignisse selber aus. In der Erarbeitungsphase setzen sie sich mit dem eigenen Umgang mit Medien auseinander und behandeln vorhabenbezogen individuelle Möglichkeiten und Grenzen.




St. Ansgar-Schule, Hennef

"Handy und Internet - ohne geht´s nicht mehr!?"
Verabredung zum Fußball"

ein Videoprojekt an der St. Ansgar-Schule"

Das Projekt umfasst die Planung, Erstellung und Präsentation eines Videoprojekts zum Thema " Handy, TV, PC - what goes on?" . Am Projekt nehmen 8-10 video- und computerinteressierte Jungen zwischen 12 und 15 Jahren aus zwei Lerngruppen der St. Ansgar-Schule teil. Begleitet wird das Projekt durch einen Sonderschullehrer (Herr Löwensen) und eine Sonderschullehrerin (Frau Leidig). In beiden Lerngruppen wurde vorab mit den interessierten Schülern ein Brainstorming zum Ausschreibungsthema "Neue Medien" durchgeführt, um die Interessen und Ideen der Schüler zu erfragen. Dabei kristallisierte sich folgende zentrale Frage heraus: "Was wäre anders, wenn uns weder Handy noch Internet zur Verfügung stünden?" Das Videoprojekt bietet den Schülern hierbei die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Vorstellungen auszutauschen, zu reflektieren und anderen bzw. der Öffentlichkeit in kreativ-künstlerischer Form mitzuteilen. Ausgehend von den Ergebnissen des Brainstormings soll mit den Schülern eine Konkretisierung der Thematik über einen Projekttag zum Thema "Einfluss neuer Medien auf unseren Alltag" erfolgen. Hierbei werden mit Hilfe von Film-, Zeitschriften- und Internetmaterial verschiedene Aspekte sowie eigene Erfahrungen bearbeitet und reflektiert. Der Projekttag mündet in der Festlegung einer konkreten Filmidee. Dies umfasst auf der einen Seite die Festlegung auf ein Genre (z. B. Werbespot, Kurzfilm, Interviews, Mischformen...), auf der anderen Seite die Vereinbarung einer Kernthematik. In Kleingruppen arbeiten die Schüler im Anschluss mit Unterstützung von Herrn Löwensen und Frau Leidig an mehreren Projekttagen an der Konzeption und Realisierung des Films. Die Schüler werden dabei - je nach persönlichem Interesse und individueller Kompetenz - als Experten für bestimmte Bereiche (z. B. Skript, Technik, darstellerisches Spiel...) agieren. Zur Bearbeitung stehen entsprechende Räumlichkeiten und weiteres Equipment (z. B. Verkleidungsmaterial) zur Verfügung. Nach der Fertigstellung soll der Film der Schulöffentlichkeit präsentiert werden, so dass hier - neben dem positiven Feedback für die beteiligten Schüler - auf der einen Seite im Hinblick auf weitere Projekte Motivation und Interesse geweckt wird, auf der anderen Seite thematische Auseinandersetzungen auch in anderen Lerngruppen initiiert werden. Die beiden beteiligten Lehrkräfte verfügen über fundierte Kenntnisse und Erfahrungen im Einsatz "alter" und neuer Medien an der Sonderschule für Erziehungshilfe und führen regelmäßig verschiedene Projekte mit den Jugendlichen durch. Darüber hinaus kooperieren sie mit einem Kollegen, der zusätzlich eine Ausbildung als Fotograf hat.



Arche- Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung - Primarstufe, Hiddenhausen

"Heute schon & (gesimst, gezappt, gechattet)?"

Die Schüler und Schülerinnen erstellen einen Videopodcast, indem sie ihre Wünsche und Vorstellungen zur Benutzung von Handy, TV oder PC in verschiedenen Formen erarbeiten und darstellen. Die Formen sollen den Schülern der Primarstufe ermöglichen, sich kritisch und bewusst dem Thema anzunähern.


Wünsche und Vorstellungen der Schüler in Bezug auf Handy, TV und PC sollen von ihnen gespielt, fotografiert, gefilmt, gemalt, gezeichnet und gesprochen werden, um dann in einem Videocast (Podcast) veröffentlicht zu werden.

Weitere Informationen zum Projekt  
Informationen zum bisherigen Projektverlauf  
Download von Informationen zum Projekt  
Externe Links zum Projekt