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Fazit
Für eine positive gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung ist es notwendig, möglichst alle Jugendlichen zu einem qualifizierten Berufsabschluss zu führen. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist dies noch deutlicher und dringlicher geworden. Bei frühzeitiger, konsequenter und individueller Förderung sowie einer systematischen
schulischen Berufsvorbereitung können die Voraussetzungen dafür erheblich verbessert werden.
Die schulische Verantwortung für die Berufsorientierung ist deshalb in den letzten Jahren gewachsen. Aber es ist auch klar, dass die Schulen diese wichtige Aufgabe nicht im Alleingang bewältigen können. Deshalb müssen alle verantwortlichen Akteure zur Verbesserung der Berufsorientierung an einem Strang ziehen und die Schulen nach Kräften aktiv unterstützen. Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, die Berufsanforderungen mit den eigenen Fähigkeiten und Interessen abzugleichen, um so zu realistischen Einschätzungen zu gelangen.
Gelingt es nicht, dieses wichtige Ziel zu erreichen, bleibt nicht nur ein Teil der Jugendlichen ohne Berufsausbildung und damit ohne hinreichende Chancen auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe. Eine mangelhafte Ausschöpfung der knapper werdenden Leistungspotenziale würde darüber hinaus die Betriebe vor große Probleme bei der Deckung ihres Fachkräftebedarfs stellen und die Gesellschaft mit heute noch gar nicht absehbaren Folgekosten belasten. Damit es dazu nicht kommt, ist allen Aktivitäten, die auf eine Verbesserung dieser Situation gerichtet sind, und den hieran Beteiligten viel Erfolg zu wünschen!
Literatur
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Beinke, L. (2006): Beitrag „Berufsorientierung an der Schule“. In Unterricht Wirtschaft, Heft 25, Velbert.
Bergzog, T. (2008): Beruf fängt in der Schule an. Bielefeld.
BIBB-Report 6/2008, S. 3.
BIBB-RBS-Information Nr. 25, a.a.O.
Deters, F./Ulmer, P./Ulrich, J.G. in Ulmer & Ulrich (Hrsg.): Der demografische Wandel und seine Folgen für den Fachkräftenachwuchs. Schriftenreihe des Bundesinstituts für Berufsbildung. Heft 106. Bonn 2008, online verfügbar unter http://www.bibb.de/dokumente/pdf/wd_106_demografischer_wandel_und_seine_folgen.pdf.
Famulla, G.-E. (2004): Universität Flensburg. In: SWA-Materialien Nr. 17, Bielefeld 2004, S. 43 ff.
Granato, M.:http://www.bibb.de/dokumente/pdf/a12_chancengerechtigkeit-fuer-jugendliche-mit-migrationshintergrund.pdf (Zugriff 05.11.2009).
Helmrich, R. u.a. 2008, a.a.O.
JOBSTARTER-Regional 2/2008, hrsg. von der Programmstelle beim BIBB.
Kremer, M. (2008): In Didacta – Das Magazin für lebenslanges Lernen, Nr. 3/2008.
Schülerprognose und Schulabgängerprognose bis zum Schuljahr 2029/30. Statist. Übersicht Nr. 360 des MSW NRW, S. 22, online verfügbar unter: http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Statistik/Veroeffentlichungen/ProgSchuelerAbgaenger.pdf.
Statistisches Bundesamt (Hrsg.): 11. koordinierte Bevölkerungsvorausschätzung 2006 sowie Berechnungen des BIBB, vgl. Helmrich, R. u.a.: Arbeitsmarktprognosen – Trends, Möglichkeiten und Grenzen. In: BWP 3/2008, S. 9-13.
TNS-Emnid-Studie „Befragung von Abbrechern, Ausbildern und Berufskolleglehrern zum Thema Ausbildungsabbruch“ im Rahmen des Projekts „Ziellauf“, einer vom NRW-Landesministerium geförderten Initiative des NRW-Handwerks. Düsseldorf 2001.
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