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  Themenschwerpunkt: Demografischer Wandel in Nordrhein-Westfalen


  Bischof Dr. Wolfgang Huber,
Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland:


"Demographischer Wandel und seine Auswirkung auf Bildung und Erziehung"

Zusammenfassung

In seinem Beitrag „Demografischer Wandel und seine Auswirkung auf Bildung und Erziehung“ unterstreicht Wolfgang Huber die Bedeutung der Institution Familie für die zukünftige Bildung von Kindern und Jugendlichen. So fordert der Theologe: „Wer Bildung und Erziehung ernst nimmt, muss die Familie hoch halten.“ Denn neben den Vorteilen intakter Familienverhältnisse für die Lernbiografien junger Menschen, profitierten auch Eltern: Durch die erworbenen Sozialkompetenzen würden sie in ihrer Rolle als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter für Unternehmen an Bedeutung gewinnen.

Huber plädiert für eine neue Achtung der Familie als Lebens- und Erziehungsraum, das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit von Familien müsse gesamtgesellschaftlich gestärkt werden. Zudem skizziert Huber einen modifizierten Wissensbegriff: Weg vom Verfügungswissen, hin zum Orientierungswissen. Schulen müssten Kindern und Jugendliche dabei unterstützen, sich in der Informationsgesellschaft zurechtzufinden, als Konsequenz sollten Fächer wie Ethik und Religion im Schulalltag an Bedeutung gewinnen. Hubers Text mündet schließlich in ein Plädoyer für mehr individuelle Förderung an Schulen. Nur so könne Chancengerechtigkeit sichergestellt werden, nur so könnten Minderheiten eine realistische Option auf Aufwärtsmobilität im Bildungssystem erhalten.



Zum Aufsatz von Bischof Dr. Wolfgang Huber:
"Demographischer Wandel und seine Auswirkung auf Bildung und Erziehung"


Download des Aufsatzes (pdf-Format, 152 KB)





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