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  Demografischer Wandel


  Dr. Wulf H. Bernotat,
CEO, E.ON AG:


"Corporate Social Responsibility – Unternehmerische Bildungsverantwortung vor dem Hintergrund des demographischen Wandels"

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Die Förderung und das Angebot von Bildungschancen – ob im Kindesalter, in der Schule, beim Berufseinstieg oder der betrieblichen Aus- und Fortbildung – ist zweifelsohne und nicht erst durch den demografischen Wandel eines der drängendsten und zugleich komplexesten Herausforderungen unserer Zeit. Sie betrifft nicht nur alle gesellschaftlichen Gruppen und Akteure, ob Politik, Kultur, Wissenschaft oder Wirtschaft, sondern diese müssen auch lernen, noch besser an einem Strang zu ziehen. So sind wir als internationales Unternehmen geübt, in andere Länder zu schauen und von dortigen vorbildlichen Beispielen zu lernen. Dies sollte auch die Politik stärker tun und ihren Blick beispielsweise nach Schweden, Irland oder Finnland wenden, wo durch Maßnahmen wie die Einführung eines verbindlichen Technikunterrichts an den allgemeinbildenden Schulen oder verstärkte Anstrengungen im technischen Hochschulbereich sichtbare Verbesserungen eintraten. Dies kann dabei helfen, neue Bildungsmodelle und -formen auch für Deutschland zu erfinden. Denn gute Bildung beginnt mit Innovationsgeist und Kreativität. Zudem müssen die Generationen künftig noch stärker verbunden werden, um die Erfahrungen, Fantasie und Innovationskraft gerade der älteren Arbeitnehmer gezielt zu nutzen und zum Vorteil des Standorts Deutschland einzusetzen.

Der demografische Wandel bedeutet nicht nur eine Herausforderung, er eröffnet zugleich auch Chancen und neue Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft. Aufgabe der Unternehmen im Zusammenspiel mit anderen Akteuren ist es hierbei, durch ernstgemeinte Bildungsverantwortung einen Beitrag für eine integrative, vielfältige und chancenreiche Zukunft jedes Einzelnen zu schaffen.


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